Kein Weg zurück – das Schicksal der Jesiden zwischen Genozid und Migration
Ein Lehrbeispiel für die vielfältigen Aspekte der Flüchtlingsdebatte
Das kleine Volk der Jesiden spielt zwar schon in Karl Mays Orientbüchern eine Rolle, aber ins allgemeine Bewusstsein drang ihre Existenz erst durch den Angriff des „Islamischen Staates“ im Irak 2014. Der Überfall auf die Jesiden wurde vor allem bekannt durch die Versklavung zahlreicher Jesidinnen durch die Dschihadisten und ist 2023 vom Bundestag als Genozid anerkannt worden. Mittlerweile ist die Bundesrepublik nach dem Irak der größte Lebensschwerpunkt der Jesiden weltweit. An ihrem Schicksalsweg kann man exemplarisch viele Aspekte, Herausforderungen und Widersprüche der Debatten über Flucht und Migration nachvollziehen.
Anmeldungen nimmt die vhs Hochtaunus entgegen (Tel.: 06171/5848-0, www.vhs-hochtaunus.de).
E101545 Dr. Oliver Marc Piecha
Donnerstag, 23.01.2025, 19:00–21:00 Uhr
Kronberg, Stadthalle