Studienreise Transsibirische Eisenbahn vom 19.07. bis 03.08.2019

Einladung zu unserer gesellschaftspolitischen Studienreise:

Die „Transsibirische Eisenbahn“ – Mythos und Legende
mit dem Zug über 3.700 km durch Sibirien von Wladiwostok nach Nowosibirsk / in Kombination mit Moskau vom 19. Juli bis 3. August 2019 (in den hessischen Sommerferien)

Die „Transsib“ – ein Mythos der Eisenbahngeschichte und eine Legende, eine Bahnstrecke der Superlative: Es ist die längste der Welt (länger als die Chinesische Mauer), sie durchquert auf ihrer gesamten Reise acht Zeitzonen und wurde nach ihrer „Geburtsstunde“ am 31. Mai 1891 in nur 25 Jahren von 90.000 Arbeitern unter widrigsten Bedingungen teilweise in unbewohnter Steppe und auf Permafrostboden erbaut. Auf unserer Studienreise begeben wir uns auf das „Abenteuer Sibirien“ in der legendären „Transsibirischen Eisenbahn“. Das ist ein „Muss“ nicht nur für Eisenbahnliebhaber! Während der Bahnfahrten haben wir engen Kontakt zur einheimischen Bevölkerung und können in Gesprächen mit Einheimischen mehr über Land und Leute erfahren. Und wir werden während unserer eindrucksvollen Zugreise durch Sibirien und bei den verschiedenen Ausflügen auch viel von der wunderschönen Landschaft sehen und unvergessene Eindrücke sammeln können.

Zu Beginn und Ende der Reise machen wir jeweils Station in Moskau. Hier nutzen wir die Zeit, um die Metropole und Regierungszentrale Russlands näher kennen zu lernen. Damals wie heute ist Moskau politisches Machtzentrum und Herz Russlands, und doch eine Stadt der Gegensätze. Gestern militärische Großmacht, heute riesiger Binnenmarkt.
In der Weltpolitik und Weltwirtschaft spielt Russland eine wichtige Rolle. Viele internationale Beziehungen werden aber auch durch aktuelle Krisen belastet. Eine Entwicklung ist schwer voraus zu sagen. Eine Studienreise mit den vielen unterschiedlichen Facetten dieses großen Landes erwartet uns. Auch viele Kontraste werden sichtbar: Die Hauptstadt Moskau im Gegensatz zu weit entfernten Landesteilen, heute und gestern, Staat und Kirche, Kunst und revolutionäre Aura. Und stets im Mittelpunkt: die faszinierende „Transsib“.
Neben Besuchen von historischen Schauplätzen, Museen und Bauwerken sind auch Gespräche vor Ort geplant, die uns ein aktuelles Bild Russlands ermöglichen.

Unsere Reiseroute soll uns ab/bis Frankfurt am Main führen nach: Moskau – Wladiwostok – Insel
Russkij – Irkutsk – Listwjanka – Baikalsee – Ust-Ordynsky – Krasnojarsk – Naturschutzgebiet
„Stolby“ – Nowosibirsk – Ob-Stausee – Moskau.

Unser Reiseverlauf:
1. Tag: Freitag, 19.07.2019 Hinflug von Frankfurt nach Moskau
Vormittags startet unser Linienflug mit Aeroflot von Frankfurt nach Moskau. Am Nachmittag Ankunft in Moskau, der russischen Mega-City. Während des Transfers zum Hotel erhalten wir einen ersten Eindruck von den Ausmaßen der Stadt mit ihren immerhin ca. 10 Millionen Einwohner, Tendenz steigend. Entsprechend hoch ist das Verkehrsaufkommen hier (Regeln gibt es – aber niemand hält sich daran…) Staus gehören zum Alltag. Check-in in unserem Hotel und Abendessen. (A)
Übernachtung im „Hotel Radisson Slavyanskaya“ **** in Moskau:
http://radisson-slavyanskaya.moscow-hotels.org/de/.

2. Tag: Samstag, 20.07.2019 Moskau – Wladiwostok
Vormittags starten wir zur großen Stadtrundfahrt durch Moskau. Nach einigen Fotostopps mit Kreml-Panorama, der Lomonossow Universität, Worobiewy Berge, Park des Sieges, Boulevard-Ring, Theaterplatz mit dem Bolschoi und dem Metropol besuchen wir das Neujungfrauenkloster, UNESCO-Welterbe, einst Wehrkloster und eines der renommiertesten Klöster Russlands. Am Nachmittag fahren wir zum Roten Platz und besuchen auf dem Kreml-Gelände eine der Kreml-Kathedralen sowie das Kaufhaus GUM. Von hier aus starten wir direkt zum Flughafen, um am Abend mit Aeroflot über 6.400 km weit nach Wladiwostok zu fliegen
(Flugdauer 8:25).

3. Tag: Sonntag, 21.07.2019 Wladiwostok
Ankunft in Wladiwostok am Japanischen Meer gegen Mittag (Ortszeit) und Treffen mit
der örtlichen Reiseleitung. Transfer zum Hotel, Check-In und Zimmerbezug, den wir zu einer kleinen Erfrischungspause nutzen. Bei einem Mittagessen im Restaurant stimmen wir uns langsam auf unser „Abenteuer Sibirien“ ein, das wir hier in Russlands größter Hafenstadt am Pazifik beginnen. Gut gestärkt starten wir zur Stadtrundfahrt durch Wladiwostok und sehen zunächst den fotogenen Bahnhof mit dem Gründungsdenkmal der „Transsib“. Der Besuch des Gedenk-U-Bootes und Museums „C-56“ bietet uns Aufschluss über die russische Kriegsführung im Pazifik. Ein Besuch der Aussichtsplattform rundet den Tag ab.
Übernachtung im „Hotel Vladivostok“ **** in Wladiwostok:
https://de.azimuthotels.com/Russia/azimut-hotel-vladivostok/.

4. Tag: Montag, 22.07.2019 Insel Russkij und Zugfahrt nach Irkutsk
Heute steht eine Exkursion zur Insel Russkij auf unserem Programm. Während des russisch-japanischen Krieges 1905 wurde die Insel Russkij zur Basis der Pazifikflotte. Sie erfüllte diese Funktion bis zum Ende des 20. Jahrhunderts, wobei sie die ganze Zeit über ein geschlossenes Territorium blieb. Außer den Befestigungen der Festung von Wladiwostok befanden sich hier zahlreiche Truppenabteilungen, dazu war die Insel die größte Lehrbasis der ganzen Kriegsflotte der damaligen UdSSR. Wir besichtigen die Woroschilow-Artillerie-Batterie, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zur Verstärkung der Uferverteidigung Wladiwostoks aufgebaut wurde.
Schließlich besuchen wir noch den Leuchtturm Tokarewski und genießen den Blick auf das „Goldene Horn“. Von hier aus starten wir auch zum Bahnhof, um dann um 19:10 Uhr im
„Firmenzug Rossija # 001“ die über 4.100 km lange Reise nach Irkutsk anzutreten.
Drei Übernachtungen an Bord des „Firmen-Zuges # 001 Rossiya“.

5. Tag: Dienstag, 23.07.2019 Tag im Zug nach Irkutsk
Wir verbringen den ganzen Tag im Zug und genießen die vorbei ziehende Landschaft. Bei Khabarowsk überqueren wir den gigantischen Amur. Immer länger werden die Strecken, an denen kein Dorf, kein Haus und kein Mensch weit und breit zu sehen ist. Der Horizont wird weiter, die Wälder endloser. Sumpfige Ebenen erstrahlen in sattem Grün und wechseln sich ab mit unermesslichen Birkenhainen, deren Stämme in der Bewegungsunschärfe der Fahrt zu einer weißen Fahne werden, mit der das friedliche Land vorüberzieht. Hier und da blitzen Berggipfel am Horizont.

6. Tag: Mittwoch, 24.07.2019 Tag im Zug nach Irkutsk
Wir genießen auch den nächsten Tag im Zug und freuen uns über mögliche unterhaltsame Treffen mit den Einheimischen an Bord, bei denen wir viel über Landeskunde und den teilweise harten Alltag der Russen lernen – erste Sprachkurse sind auch nicht ausgeschlossen! Die bunte und lebhafte Basar-
Atmosphäre auf den Bahnhöfen, die wir passieren, bietet uns weitere Abwechslung.

7. Tag: Donnerstag, 25.07.2019 Ankunft in Irkutsk
Das Landschaftsbild ändert sich merklich und wir sehen nun häufiger die buntgescheckten Holzhäuser der Dörfer an den Abteilfenstern entlang ziehen. Schließlich erreichen wir zwei Zeitzonen früher als Wladiwostok am Nachmittag den Baikalsee, die „Perle Sibiriens“ und kommen um 15:46 Uhr Ortszeit in
Irkutsk an. – Die Stadt entwickelte sich nach ihrer Gründung zum Dreh- und Angelpunkt für den Handel zwischen Moskau mit den Schätzen Sibiriens und den Importen aus China, wie Pelze, Diamanten, Gold, Seide, Tee und Holz. Mit dem Handelsaufschwung entwickelte sich die Stadt auch zu einem bemerkenswerten Zentrum für Wissenschaft und Kultur – nicht zuletzt dank der großen Zahl von politischen Verbannten. Am Bahnhof in Irkutsk treffen wir unsere örtliche Reiseleitung, die uns auf dem Weg in das ca. 70 km entfernte Listwjanka zu unserem Hotel begleitet. Check-In und Zimmerverteilung– die Zivilisation hat uns wieder eingeholt … Beim Abendessen im Hotel lassen wir unsere erste Etappe der „Transsib“ Revue passieren.
Übernachtung im „Hotel Krestowaja Pad“ *** in Listwjanja:
http://en.krestovayapad.ru/.

8. Tag: Freitag, 26.07.2019 Der Baikalsee
Nach dem Frühstück starten wir zur Stadtbesichtigung Listwjankas. Ganz im Fokus steht der eindrucksvolle Baikalsee, der mit mehr als 25 Millionen Jahren als der weltweit älteste Süßwassersee gilt und außerdem mit 1.642 Metern der tiefste Binnensee der Erde ist. Und damit nicht genug: Der Baikal bildet zudem das größte Reservoir flüssigen Süßwassers der Erde.
Wir besuchen das ethnografische Freilicht-Museum „Talzy“. Das „original“ nachgebaute sibirische Dörfchen stammt aus dem 17.-19. Jahrhundert. Hier sehen wir den Erlöserturm, eine sibirische Kneipe und Jurten der evenkischen und burjatischen Ureinwohner und können viel über das Alltagsleben der Menschen damals erfahren. Am Schamanen-Stein legen wir einen Fotostopp ein. Spätestens hier zieht uns der See mit seiner geheimnisvollen Ausstrahlung in seinen Bann. Nächster Programmpunkt ist ein Besuch des Baikal-Museums, dessen vollständiger Name Baikal-Museum beim Irkutsker Wissenschaftszentrum der sibirischen Abteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften lautet. Ein Naturkundemuseum, das den Baikalsee mit seiner Flora und Fauna aus allen wissenschaftlichen Blickwinkeln beleuchtet. Es ist eines von weltweit drei Museen, die sich ausschließlich einem See widmen. Eine Attraktion ist ein Mini-U-Boot, mit dem eine Tauchfahrt in die Tiefen des Sees simuliert wird. Ein neben dem Gebäude angelegtes Arboretum zeigt etwa 400 Pflanzenarten, von denen einige selten oder gefährdet sind. Vor dem Museum steht ein Denkmal des Dramaturgen und Schriftstellers Alexander Wampilow. Bei einem Gang über den farbenfrohen Fischmarkt sehen wir Baikal-Fische wie Omul, Felchen und Äsche. Danach stärken wir uns beim Mittagessen mit typischer Baikal-Küche. Am Nachmittag fahren wir mit dem Sessellift hinauf zum „Tscherski-Felsen“ und genießen die herrliche
Aussicht auf das Angara-Tal und das Chamar-Faban-Gebirge. Anschließend besuchen wir eine Fabrik, in der Baikal-Rogen verarbeitet wird – natürlich mit Kostprobe. Unser Weg führt uns anschließend zurück nach Irkutsk, wo wir unser Hotel beziehen und auch dort zu Abend essen. )
Zwei Übernachtungen im „Hotel Irkutsk“ *** in Irkutsk. https://irkutsk-hotel.ru/de/.

9. Tag: Samstag, 27.07.2019 Die Baikalregion
Unser heutiger Tag steht ganz im Zeichen der Burjaten: Wir fahren nach Ust-Ordensky, der burjatischen Hauptstadt, und besuchen das Heimatkundemuseum. Wir treffen einen Schamanen und nehmen teil an einem traditionellen Ritual. Anschließend folgt ein Folklore-Programm, bei dem wir burjatische Volkslieder und den traditionellen Tanz „Ekhor“ lernen. Natürlich besteht unser heutiges Mittagessen aus nationalen burjatischen Spezialitäten. Am Nachmittag geht es wieder zurück in das 70 km entfernte Irkutsk.

10. Tag: Sonntag, 28.07.2019 Zugfahrt von Irkutsk nach Krasnojarsk
Nach dem Frühstück starten wir zur Stadtrundfahrt durch Irkutsk und besuchen auch das Znamensker Kloster. Nach dem Mittagessen in einem Restaurant in der Stadtmitte besuchen wir das Dekabristenmuseum im ehemaligen Haus eines der Führer der Dekabristen, Sergei Trubezkoi (Hinweis: „Dekabristen“ waren vor allem adlige Offiziere der zaristischen Armee,
die sich 1825 gegen das autokratische Zarenregime auflehnten). Die Exposition enthält
Gebrauchsgegenstände, die den Dekabristen gehörten und daneben auch restaurierte Möbel und Musikinstrumente, die typisch für jene Zeit waren. – Von hier aus geht es zum Bahnhof, um mit dem „Firmenzug # 001 Rossiya“ um 16:14 Uhr über 1.000 km weit nach Krasnojarsk zu fahren. Auch bei unserer zweiten Bahn-Etappe erleben wir die eindrucksvolle Weite des Landes.
Übernachtung an Bord des „Firmen-Zuges # 001 Rossiya“.

11. Tag: Montag, 29.07.2019 Krasnojarsk
Um 08:07 Uhr kommen wir in Krasnojarsk an und treffen am Bahnhof unsere örtliche Reiseleitung, die uns gleich zum Hotel begleitet. Unsere Zimmer sind schon reserviert („early check-in“) und wir können uns anschließend beim Frühstück und dem Mittagessen stärken. – Wir starten zur Stadtrundfahrt durch Krasnojarsk, deren 2.130 km großer Stausee am Jenissei auf der 10-Rubelnote abgebildet ist, und wir besuchen einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Darunter sind u. a. die Kapelle Paraskewa-Pjatniza auf dem Hügel Karaulnaja, die Mariä-Schutz-und-Fürbitte-Kirche, das Denkmal des Stadtgründers Andrej Dubenskij und der Theaterplatz.
Übernachtung inkl. early check-in im „Hotel Novotel“ **** in Krasnojarsk: https://www.accorhotels.com/de/ho-
tel-8122-novotel-krasnoyarsk-center/index.shtml.

12. Tag: Dienstag, 30.07.2019 Zugfahrt von Krasnojarsk nach Nowosibirsk
Bevor wir zu unserer dritten und letzten „Transsib“-Etappe starten, unternehmen wir noch einen Ausflug in das Naturschutzgebiet „Stolby“, bekannt für seine besonderen Granit-Felsformationen. Auf einer kurzen Wanderung mit Seilbahnfahrt erreichen wir die Aussichtsplattform, von wo aus wir einen herrlichen Blick auf das gesamte Naturschutzgebiet genießen. Die typischen Granitfelsen haben bizarre Formen; einige haben Namen wie „Der kleine Elefant“ oder „Großvater“. Nach dem Mittagessen besuchen wir das Museum des Malers Surikow in Krasnojarsk. Wassili Surikow gilt als der bedeutendste Maler großformatiger historischer Sujets Russlands. Seine Hauptwerke zählen zu den bekanntesten Gemälden russischer Maler. Er schuf Gemälde, die das Leben der einfachen Menschen im damaligen Russland widerspiegeln. Seine Heimatstadt Krasnojarsk hat ihm ein Denkmal gewidmet.
Im Jahr 1948 wurde in seinem Geburtshaus ein Museum über den Künstler eröffnet, wo u.a. auch einige seiner Werke zu sehen sind. – Von hier aus starten wir zum Bahnhof undfahren um 18:20 Uhr mit dem Zug Nr. 075 nach Nowosibirsk.
Übernachtung an Bord des Zuges Nr. 075.

13. Tag: Mittwoch, 31.07.2019 Nowosibirsk
Um 06:00 Uhr und nach „nur“ knapp 700 km Strecke Ankunft in Nowosibirsk, wo wir schon von unserer örtlichen Reiseleitung erwartet und gleich zum Hotel begleitet werden. Unsere Zimmer sind bezugsbereit (early check-in) und wir legen nach dem Frühstück eine kleine Pause ein, bevor es zum Mittagessen geht. – Der Nachmittag steht ganz im Zeichen Nowosibirsks. Nowosibirsk ist nach Moskau und Sankt Petersburg die drittgrößte Stadt in Russland,sie wurde im Jahr 1893 mit der Eröffnung der transsibirischen Strecke gegründet. Erst Novonikolaevsk genannt, bekam die Stadt im Jahr 1926 den neuen Namen Nowosibirsk. Nowosibirsk ist ein kulturelles und wissenschaftliches Zentrum der Region. Wir starten zur Stadtrundfahrt mit Besichtigung der St. Nikolaus Wundertäter-Kapelle, die das geographische Zentrum Russlands markiert und legen Fotostopps an der Voznesensky Kathedrale und dem schönen Zentralplatz mit Theater und Oper ein. Über die Uferstraße am Ob spazieren wir zum Zentralmarkt. Der Novosibirsker Hauptbahnhof ist der größte Bahnhof entlang der transsibirischen Eisenbahn! Wir sehen die Himmelfahrtkathedrale, den Krasnyj Prospekt, den Lenin-Platz und die alten Holzhäuser auf der Gorkij- Straße – der älteste Teil der Stadt. Ein Besuch des Museums der Transsib rundet unser heutiges Programm ab: Das größte Eisenbahnmuseum Sibiriens liegt in der Nähe des Flusses Ob, nicht weit außerhalb der Stadt, und beherbergt eine
eindrucksvolle Sammlung an Dampflokomotiven.
Zwei Übernachtungen im „Hotel Azimut Siberia“ *** in Nowosibirsk:
https://de.azimuthotels.com/Russia/azimut-hotel-siberia/.

14. Tag: Donnerstag, 01.08.2019 Nowosibirsk
Am Vormittag führt uns ein Ausflug in den Bezirk „Akademie“. Hier besuchen wir das Museum des Forschungsinstituts für Geologie. Die komplexe Sammlung umfasst Mineralien, Edelsteine und auch Meteoriten! Die Exposition wird durch ein dreidimensionales Versuchsmodell des Baikalsees ergänzt, das nach den Daten langzeitlicher Seismik-Studien von Geophysikern des Instituts und der Nachsimulation einer Karsthöhle unter Verwendung des natürlichen Materials der Höhlen in der Altai-Region erstellt wurde. Bei einem anschließenden Spaziergang entlang des Ob-Stausees genießen wir die herrliche Natur. Das heutige Mittagessen nehmen wir im „Haus der Wissenschaftler“ ein und freuen uns auf interessante Fachgespräche. Am Nachmittag geht es zurück in die Stadtmitte, wo wir das Naturkunde-Museum besuchen. Das heutige Abendessen zeigt uns ein Folkloreprogramm und fällt etwas festlicher aus, nehmen wir doch heute Abschied von Sibirien.

15. Tag: Freitag, 02.08.2019 Von Nowosibirsk nach Moskau
Frühes Frühstück im Hotel und Transfer zum Flughafen. Um 10:10 Uhr Ortszeit starten wir und landen – den Zeitzonen sei Dank – um 10:20 Uhr Ortszeit nach einem vierstündigen Flug in Moskau. Die Zeit nutzen wir, um mit unserer örtlichen Reiseleitung, die uns am Flughafen empfängt, gleich zum Eisenbahnmuseum im Rigaer Bahnhof zu fahren. Das Museum zeigt uns eine bemerkenswerte Sammlung an Zügen und Lokomotiven, die in Russland zum Einsatz kamen. Wer mag, bleibt auch nach der zweistündigen Führung noch im Museum. Um das Gepäck kümmert sich dann die Reiseleitung. Alle anderen werden zum Hotel gebracht (das wir schon vom Hinflug her kennen) und können die Zeit ab ca. 16:00 Uhr noch zum Shopping in der Megacity nutzen. Zum Abendessen treffen wir uns wieder im Hotel.
Übernachtung im „Hotel Radisson Slavyanskaya“ **** in Moskau:
http://radisson-slavyanskaya.moscow-hotels.org/de/.

16. Tag: Samstag, 03.08.2019 Rückflug von Moskau nach Frankfurt
Letzter Programmpunkt unserer eindrucksvollen Reise bildet heute der Besuch der „MosFilm“-Studios. Wir werden durch die Studios und über das Gelände geführt – ein Hauch von Hollywood erwartet uns. „Mosfilm“ ist die bekannteste russische Filmgesellschaft und einer der größten Filmkonzerne Europas.
Auf dem Firmengelände mit einer Fläche von 14.000 m² befinden sich allein 13 Studios.
Heute wie damals ist „Mosfilm“ in Staatsbesitz und stellt seine Infrastruktur verschiedenen
Filmfirmen und künstlerischen Vereinigungen zu Verfügung, an welche neben Aufnahme-
studios auch Büros und Spezialeinrichtungen vermietet werden. Das reicht von der Transportlogistik über die Requisiten und Kostüme bis hin zur Pyrotechnik. – Von hier aus starten
wir zur ca. 90-minütigen Transferfahrt zum Flughafen Sheremetjewo, von wo aus wir um
18:50 Uhr mit Aeroflot zurück nach Frankfurt fliegen und dort am Abend ankommen.
Ende einer wunderschönen und informativen Reise. – Programmänderungen bleiben vorbehalten.

So werden wir wohnen:
In den Hotels:
7 Nächte in Komfort- und Mittelklasse-Hotels in Zimmern mit Dusche/WC.
2 Nächte in Moskau im 4*Sterne-Hotel.
In den Zügen:
Fünf Nächte im Schlafwagen. Abteile für vier Personen (Zweierbelegung gegen Aufpreis). Die 4er-Abteile teilen wir uns ggfs. mit Einheimischen. Damen und Herren werden mitunter, wenn keine andere Einteilung möglich ist, zusammen im Abteil untergebracht. Wir werden versuchen, dass schriftlich geäußerte Wünsche unserer Teilnehmer/innen nach einer gemeinsamen Unterbringung im gleichen Zugabteil von unserer russischen Agentur berücksichtigt werden (ohne Gewähr). – Aufbewahrungsmöglichkeiten für unser Gepäck haben wir über der Abteiltür und unter dem unteren Bett. Unser Abteil lässt sich von innen verriegeln. Toiletten und Waschgelegenheiten sind an jedem Wagenende vorhanden. Die Züge haben einen Speisewagen, der
von 9 – 21 Uhr (örtliche Uhrzeit) geöffnet ist.
Komfort, Restaurantwagen und Zugschaffner
Alle internationalen Züge halten hohe Standards. Die russische Eisenbahn verfügt in einigen Zügen auch über Wagen mit Dusche, Internet und Wäscheservice. Solche Wagen sind jedoch nicht in allen Zügen oder auf allen Strecken verfügbar.
Zwei Schaffner pro Waggon werden uns auf unserer Reise begleiten. Das Dienstabteil befindet sich am Waggonende. Die Schaffner sind für unsere Sicherheit und die Sauberkeit des Waggons zuständig. Des Weiteren heizen sie, servieren Tee und kümmern sich im Allgemeinen um unser Wohlergehen. Da wir längere Zeit auf diese Schaffner angewiesen sein werden, sollten wir es uns nicht mit ihnen verscherzen. Die meisten Schaffner sind Frauen.
Ein Samowar mit kostenlosem warmen Wasser ist am Ende des Korridors jedes Wagens erhältlich – wir sollten deshalb Tee oder Kaffee, Zucker, Suppen oder Wasser-Trinkschokolade vorsorglich einpacken und ggf. auch eine eigene Tasse mitbringen.
Die meisten Fernzüge verfügen über einen Speisewagen, in welchem Getränke, Snacks und preiswerte volle Mahlzeiten serviert werden. – Hinweis: Bei den Aufenthalten an verschiedenen Bahnhöfen unterwegs können
an den dortigen mobilen Verkaufsständen auch zusätzliche Imbiß-Waren recht preiswert gekauft werden. Toilette und Dusche in den Zügen der transsibirischen Eisenbahn
An jedem Waggonende befindet sich ein Waschraum mit Toilette, welcher in der Regel zweimal am Tag gereinigt wird. Da die Waschbecken aus rostfreiem Edelstahl bestehen, können sich Bakterien nicht sonderlich gut halten. Meist fehlt jedoch ein Stöpsel. Wir sollten deshalb ggf. einen von daheim mitbringen. Auch kann ein kleiner Wasserschlauch (Durchmesser 1 cm) ganz nützlich sein, falls man sich die Haare waschen will.
Bitte auch beachten, dass die Toilette ca. 20 Min. vor und nach Bahnhofeinfahrt zugesperrt wird!
Gepäck in der transsibirischen Eisenbahn: Prinzipiell gibt es keine Gewichtskontrolle, man sollte aber keinen Koffer mitnehmen, der unhandlich groß ist oder schwer wiegt. Gepäckablagen befinden sich in russischen Zügen im Abteil und unter den unteren Betten.
Stromversorgung und Steckdosen
Es gibt leider keine Stromstecker direkt im Abteil, dafür jedoch im Gang des Waggons (Steckdosen mit 110V/ 220 V, Stecker-Typ C). – Unsere Empfehlung: Bitte ggf. auch einen Mehrfachstecker mitbringen.
Sicherheit an Bord der transsibirischen Eisenbahn
Die Sicherheit in der transsibirischen Bahn ist kein Problem. Bitte trotzdem vernünftige Vorsichtsmaßnahmen ergreifen und auf die Wertsachen achtgeben. Jeder Wagen verfügt über einen oder zwei Schaffner, der 24 Stunden am Tag im Wagen bleibt, auch bei längerem Halt an den Bahnhöfen. Jeder Fahrgast muss vor Einstieg Ticket und Reisepass vorlegen. Die meisten Züge haben ebenfalls ein Polizei-Team an Bord. Jedes Abteil kann von innen abgeschlossen werden. Wenn der Zug anhält und ggf. alle aus dem Abteil kurz aussteigen wollen oder aber im Speisewagen essen möchten, kann der Zugschaffner auch gefragt werden, das Abteil von außen abzuschließen.

Inklusivleistungen:
• Flüge ab Frankfurt nach Moskau und zurück sowie von Moskau nach Wladiwostok und ab Novosibirsk
nach Moskau mit Aeroflot in der Economy-Class, 23 kg Freigepäck
• Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren sowie aktuelle Kerosinzuschläge
• 9 Übernachtungen in 3- und 4-Sterne Hotels (Landeskategorie) im Doppelzimmer bzw. Twin mit Bad oder
Dusche/WC
• 5 Übernachtungen an Bord der Züge in Schlafwagen in 4-Personen-Abteilen
• 11 x Frühstücksbuffet in den Hotels
• 9 x Mittagessen in den Hotels oder in örtlichen Restaurants (ohne Getränke), u. a. auch mit typischer Bai-
kal-Küche und Burjatischer Küche
• 9 x Abendessen in Hotels oder in örtlichen Restaurants (ohne Getränke)
• Qualifizierte örtliche deutschsprachige Reiseleitung vor Ort in Moskau sowie während der Reise ab Wla-
diwostok bis Nowosibirsk
• Begleitung durch einen deutschsprachigen Repräsentanten der russischen Reiseagentur
• Örtlicher Reisebus für alle Transfers und Besichtigungen gemäß Programm
• Besichtigungen, Ausflüge und Begegnungen laut Programm
• Eintritte für die inkludierten Besichtigungsprogramme
• IC-Service- und Informationsmaterial pro Zimmer inkl. Trescher-Reiseführer „Sibirien“
• Informationsabend
Nicht eingeschlossene Leistungen:
• Rail&Fly Bahntransfer zum/vom Flughafen Frankfurt a. M. – Hin- und Rückfahrt mit allen Zügen der Deut-
schen Bahn AG in der 2. Klasse: € 75,– pro Person
• Visa Beschaffungskosten – Einzelvisum für die Russische Föderation für deutsche Staatsangehörige
€ 90,– pro Person
• Trinkgelder speziell für Reiseleiter, Reiseführer und Busfahrer: pro Person € 5,– für insgesamt etwa 13 Betreuungstage in Russland (ohne Flüge) zzgl. Kofferträger (jeweils ab Hotelzimmer bis zu unserem Reisebus) u. a. Kosten von noch einmal € 5,– = zusammen € 70,– (wird vom Gruppenreiseleiter am Beginn der Reise treuhänderisch eingesammelt)
• Weitere Trinkgelder für Kofferträger (von unserem Reisebus bis zum jeweiligen Hotelzimmer), Zimmermädchen und Bedienstete in Restaurants
• Ausgaben persönlicher Art
• Versicherungen
Reisepreis:
Der Preis für die o. g. Leistungen beträgt im Doppelzimmer bzw. Twin bei mindestens 21 Personen:
pro Person € 3.775,–
Einzelzimmer-Zuschlag in den Hotels: € 425,– (an Bord der Züge ist keine Einzelunterbringung möglich)
Zuschlag für 2-er Unterbringung an Bord der Züge pro Person: € 385,–
Mindestteilnehmerzahl: 21 Personen / maximale Teilnehmerzahl: 24 Personen
Anmeldeschluss: 31.01.2019
Die Durchführung dieser Studienreise kann nur bei mindestens 21 Buchungen garantiert werden – also bitte nicht zu lange mit der Anmeldung warten. – Nach Rücksprache könnten nach diesem Termin ggf. noch einige weitere zusätzliche Buchungen angenommen werden.
IC-Visumservice inkl. Organisation und Konsulargebühr für deutsche Staatsangehörige pro Person: € 90,–.Wir nehmen auch wieder – unter Vorbehalt – Anmeldungen für ein halbes Twin (Doppelzimmer mit zwei getrennten Betten) entgegen und werden versuchen, noch eine/n Partner/in für Sie in diesem Zimmer zu finden.
Bei einer frühzeitigen Buchung sind die Chancen dafür auch relativ gut.
Unsere Reisegruppe wird begleitet von Bernd Vorlaeufer-Germer, Reisegruppenleiter (Tour-Leader) der Volkshochschule Bad Homburg und ehem. Reisebüro- und Luftverkehrskaufmann. Während unserer Studienreise durch Russland werden uns in Moskau sowie während der gesamten Reise ab Wladiwostok nach Nowosibirsk eine örtliche deutschsprachige Reiseleitung (Tour-Guide) zur Verfügung stehen.

Wir laden Sie ein zu einem Informationsabend zu unserer Studienreise nach SIBIRIEN am Donners-
tag, 24.01.2019, 18:00 Uhr, in der Volkshochschule Bad Homburg v. d. Höhe, Elisabethenstraße 4-8
(Seminarraum E1); Zugang auch von der Höhestraße 7 aus. – In der Nähe der VHS gibt es nur begrenzt freie Parkplätze; wir empfehlen deshalb rechtzeitig anzureisen. Relativ unproblematisch ist es hingegen mit den Bad Homburger Stadtbuslinien: Haltestelle „Finanzamt“ (oder „Marktplatz“).

Reiseveranstalter:
Diese Studienreise wird von dem reiserechtlich verantwortlichen Veranstal-
ter INTERCONTACT Gesellschaft für Studien- und Begegnungsreisen mbH, In
der Wässerscheid 49, 53424 Remagen, Telefon: 02642 / 20 09-0, Telefax: -38,
E-Mail: info@ic-gruppenreisen.de, durchgeführt.

Juli 19, 2019